Noli me tangere: Licht, Klang, Berührung

 

Vier Tage auf Burg Hengebach in Heimbach: Ein Raum voller Licht, Klang und Möglichkeiten. Ich trete ein, lasse mich sehen, höre, wie Töne aus mir herausströmen, spüre die Verbindung zwischen Bewegung, Klang und Körper.

Barfuß über den kalten Boden, Tanz zwischen Schatten und Licht, Spiegelungen auf der Haut. Ich werde fotografiert, ich fotografiere, ich lasse die Kontrolle los. Zwischen Nähe und Distanz, zwischen Präsenz und Loslassen, entsteht ein Raum, der offen bleibt.

 

Jede Bewegung, jeder Klang, jede Geste wird zum Pinselstrich in einem unsichtbaren Gemälde. Zwischen Klängen aus Synthesizern, Stimmen und Naturgeräuschen finde ich einen Moment der Freiheit: sichtbar, hörbar, spürbar.

 

Noli me tangere =„rühre mich nicht an“ und doch berührt alles. Ein Wechselspiel von Selbstwahrnehmung, Vertrauen und Intuition, das in Bildern, Klängen und Momenten des Innehaltens fortbesteht.

 

Ein Raum, der sich öffnet.

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