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Liebe Freundinnen und Freunde,
die erste Hälfte des Jahres liegt bereits hinter uns. Wenn ich zurückblicke, sehe ich vor allem Begegnungen, neue Impulse und viele stille Momente des Suchens und Entwickelns. Manches ist sichtbar geworden, anderes wächst noch im Verborgenen. Einige Projekte haben neue Richtungen eingeschlagen, andere dürfen weiter reifen. Heute möchte ich euch mitnehmen in meine künstlerische Arbeit und einige Einblicke mit euch teilen.
Ausstellungen und Begegnungen alles nur geträumt Die Ausstellung „alles nur geträumt“ der GEDOK Bonn ist noch bis zum 23. August 2026 im Roentgen-Museum Neuwied zu sehen. Am 19. Juli lade ich gemeinsam mit vier Künstlerinnen der GEDOK Bonn zu einer besonderen Führung ein. Wir sprechen über die Entstehung unserer Arbeiten, über Materialien und über die Gedanken hinter den Werken. Vorab wird Waltraud Pritz, Leitung Gruppe Bildende Kunst, einführende Worte sagen und den Nachmittag moderieren.
Zum Abschluss der Ausstellung findet am Sonntag, 23. August 2026, um 15 Uhr eine Finissage-Führung mit Künstlerinnen der GEDOK Bonn statt. Die Moderation übernimmt Jennifer Stein, Leitung des Roentgen-Museums. Ich freue mich auf persönliche Begegnungen, anregende Gespräche und den Austausch über Kunst und Inspiration.
Mehr Informationen zur Ausstellung:
STARK Eine besondere Freude war für mich die Nachricht, dass meine Fotografie STARK für die Jubiläumsausstellung der GEDOK ausgewählt wurde. Das Bild beschäftigt sich mit Balance, Verletzlichkeit und der Kraft, das Gleichgewicht immer wieder neu zu suchen. Stärke zeigt sich für mich nicht im Unerschütterlichen, sondern in der Fähigkeit, in Bewegung zu bleiben. Ich freue mich sehr darauf, diese Arbeit im Rahmen der Ausstellung im Stadtmuseum Siegburg zeigen zu dürfen. Am 6. September um 11.30 Uhr findet die Vernissage statt. Details folgen.
Das ausgewählte Bild bleibt bis zur Ausstellung eine Überraschung. |
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Einblicke in meine aktuellen Projekte
noli me tangere Manchmal öffnen sich künstlerische Räume dort, wo man sie nicht erwartet. Nach einer Phase des Fragens und Zweifelns hat sich noli me tangere weiterentwickelt und neue Wege gefunden. In der Begegnung mit Martin Timm sind weitere Selbstporträts und neue bewegende Bilder entstanden, die das Zusammenspiel von Klang, Körper, Stimme und Raum noch einmal anders erfahrbar machen. Die Kamera ist dabei nicht nur ein beobachtendes Werkzeug, sondern wird Teil eines Dialogs. Zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem entstehen Bilder, die sich nicht sofort erklären lassen, sondern zum eigenen Wahrnehmen einladen.
noli me tangere bleibt eine behutsame Annäherung an das, was uns berührt, ohne greifbar sein zu müssen.
Mehr über noli me tangere
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bittersüß Auch bittersüß nimmt weiter Gestalt an. Gemeinsam mit Susanne Geminn finden meine Gedichte ihre visuelle Form. Wort und Gestaltung begegnen und ergänzen sich und eröffnen neue Ebenen. Aus einzelnen Texten, Bildern und Ideen entsteht Schritt für Schritt ein Buch, das zwischen Zartheit und Kraft, zwischen Nähe und Klarheit seinen eigenen Rhythmus findet. Vieles fügt sich langsam zusammen, manches darf noch wachsen. Wenn alles seinen Weg geht, wird bittersüß zum Ende des Jahres das Licht der Welt erblicken. |
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ArToll – ein Weg des Einlassens Manche Wege beginnen mit einer Zusage und führen trotzdem erst einmal über Fragen. Als die Einladung kam, vom 24. Juli bis 2. August im ArToll Kunstlabor mitzuwirken, war die Freude zunächst groß. Doch kamen Zweifel: Ist dieser offene, experimentelle Rahmen der richtige nächste Schritt? Was kann entstehen, wenn noch nichts feststeht? Vielleicht gehört genau dieses Fragen zum künstlerischen Prozess dazu. Nicht alles lässt sich planen. Manches entsteht erst, wenn man sich auf einen neuen Raum, neue Begegnungen und neue Impulse einlässt. Nun freue ich mich darauf, Teil dieses Kunstlabors zu sein, anderen Künstlerinnen zu begegnen und mich auf eben jenen Raum einzulassen, in dem Neues entstehen darf.
Was genau daraus entstehen wird, weiß ich noch nicht. Genau darin liegt die Spannung und die Möglichkeit für Neues.
Seelentiefen Mein fotografisches Langzeitprojekt Seelentiefen samt Wanderausstellung und Begleitbuch befindet sich derzeit in einer ruhigeren Phase. Es werden weitere Ausstellungen folgen. Manchmal braucht auch ein künstlerischer Prozess Atempausen.
Danke, dass ihr meinen künstlerischen Weg begleitet und mein Schaffen mit Interesse verfolgt.
Ich wünsche euch einen Sommer voller inspirierender Begegnungen, wertvoller Momente und Augenblicke, die nachklingen.
Bis bald Doris |
