Eine Rückkehr an frühere Orte löst leise, diffuse Gefühle aus: Erinnerungen sind präsent, aber nicht greifbar. Das Elternhaus existiert nur noch als Vergangenheit. Beim Klassentreffen hingegen entsteht unerwartete Nähe, Lebendigkeit und Gegenwärtigkeit. Daraus wächst der Impuls, das Spannungsfeld von Erinnerung, Zugehörigkeit und Distanz fotografisch zu erkunden, vielleicht beginnt Fotografie dort, wo Erinnerung nicht mehr ausreicht.