Treppen sind keine Orte, sondern Übergänge. Jeder Schritt ist ein Innehalten zwischen zwei Zuständen, ein kleines Ritual der Veränderung. Sie tragen Spuren unzähliger Leben, erzählen von Nähe und Distanz, von oben und unten. Mal führen sie ins Licht, mal ins Halbdunkel. Fotografiert fangen sie das Schweben zwischen Hier und Dort ein. Momente, in denen noch alles möglich ist
Geschichten. Eine Pfütze fängt den Himmel ein, Fensterscheiben beruhigen die Hektik der Straßen, ein See spielt mit Wind und Licht. Sie verbinden Innen und Außen, Wirklichkeit und Illusion, und laden zum Innehalten ein. Vielleicht liebe ich sie, weil sie flüchtig sind – ein Hauch von Ewigkeit im Moment. Und oft werde ich selbst Teil des Bildes, geheimnisvoll und verborgen.